T-safe im Fokus

Die Technologie hinter der T-Safe-Wasserfiltration

T-Safe-Wasserfilter basieren auf hochentwickelter Hohlfasermembran-Technologie (HFM). Damit kann direkt am Einsatzort sauberes Wasser bereitgestellt werden, das Verbraucher vor durch Wasser übertragene Krankheitserreger schützt.

In diesem Fokussegment untersuchen wir die HFM-Technologie hinter der T-Safe-Wasserfiltration, einschließlich Filtermedien, Arbeitsweise und der großen Bandbreite opportunistischer durch Wasser übertragener Krankheitserreger, die effektiv zurückgehalten werden.

  • T-Safe-Filtrationstechnologie
  • Aufbau der T-Safe-Wasserfilter
  • Funktionsweise der T-Safe-Wasserfilter
  • Welche Bakterien halten T-Safe-Wasserfilter zurück?


T-Safe-Filtrationstechnologie
T-Safe nutzt die fortschrittliche HFM-Technologie, um schädliche pathogene Mikroorganismen aus dem Wasserlauf zu entfernen und direkt am Einsatzort sauberes steriles Wasser bereitzustellen. HFM sind synthetische Membranen mit halbdurchlässiger Barriere in Form von Hohlfasern (mikroskopische „Strohhalme“). HFM wurden ursprünglich Ende der 1960er Jahre entwickelt und sind erste Wahl für ein breites Anwendungsspektrum, beispielsweise Wasseraufbereitung, Vorbehandlung zur Entsalzung und Dialyse1.

Die in T-Safe-Wasserfiltern eingesetzte HFM-Technologie bietet viele Vorteile gegenüber anderen Formen von Filtermedien in endständigen Anwendungen, wie zum Beispiel plissierte Membranen. HFM haben ein größeres Oberflächen-Volumen-Verhältnis, das die Filtrationskapazität erhöht und somit die Lebensdauer verlängert, indem die Zeit, nach der ein T-Safe-Filter verstopft, in endständigen Anwendungen um den Faktor 3 – in anderen Sektoren sogar um den Faktor 17 – erhöht wird2. Darüber hinaus sind HFM selbsttragend und müssen daher nicht stabilisiert werden. Zudem erleichtert ihre Konstruktion die Integration von Technologien zur Vermeidung von Lufteinschluss, der häufig in plissierten Membranfiltern zu beobachten ist.


T-Safe-Filterkonstruktion
Eine T-Safe-Filterkartusche besteht aus vielen Hohlfasern, die aus Polysulfon hergestellt werden – einem synthetischen Polymer. Jede einzelne Hohlfaser ist präzisionsgefertigt mit einem maximalen Porendurchmesser von 0,1 µm und einer Wanddicke von 90 µm, bestehend aus einer komplexen, labyrinth-ähnlichen Schwammstruktur. Diese Hohlfasern sind in der Kartusche zu einer U-Form gebündelt und bilden eine komplexe Filtermatrix mit hoher Kapazität.


Funktionsweise der T-Safe-Filter
T-Safe-Wasserfilter entfernen pathogene Mikroorganismen aus dem Wasserfluss auf der Basis des Größenausschlussprinzips. Dank einer Kombination aus der Porengröße von 0,1 µm, der komplexen Schwammstruktur und der Hohlfaserwanddicke entsteht eine undurchlässige Barriere gegen Bakterien im Wasser, welches signifikant größer sind als die Porengröße. Sehen Sie sich unser kurzes Video an, in dem die T-Safe-HFM-Technologie im Einsatz vorgestellt wird. Passen Sie die Lautstärke Ihres Geräts an, um die Audiobeschreibung zu hören.

Bakterien, die durch T-Safe-Wasserfilter zurückgehalten werden

Die Medizinische und die Pro Wasserfilter Reihe wurden als Sterilfilter für die Flüssigkeitsfiltration validiert und zertifiziert, da sie nachweislich eine Filtrationswirksamkeit gemäß ASTM F838-15a aufweisen3. T-Safe bietet daher eine wirksame Barriere gegen die Freisetzung aller klinischen opportunistischen durch Wasser übertragenen Krankheitserreger, einschließlich:

 

Mikroorganismus Größe (Durchmesser x Länge)Maximale Porengröße T-Safe*Rückhaltdurch T-Safe
Legionella pneumophila0,4 x 2,25 µm0,1 µmJa
Pseudomonas aeruginosa 0,65 x 2,25 µm0,1 µmJa
Stenotrophomonas maltophilia0,5 x 1,5 µm0,1 µmJa
Escherichia coli0,9 x 3 µm0,1 µmJa
Staphylococcus aureus0,75 x 0,75 µm0,1 µmJa

 

Referenzen:

  1. 1. Baker RW. Membrane technology and applications. Aufl. Chichester, Großbritannien: Jon Wiley & Sons, Okt. 2016.
  2. 2. Yang X, Wang R, Fane AG, Tang CY, Wenten IG. Membrane module design and dynamic shear-induced techniques to enhance liquid separation by hollow fiber modules: a review. Desalin Water Treat, 51 (16-18) 2013, S. 3604-3627.
  3. 3. ASTM F838-15a – Standard Test Method for Determining Bacterial Retention of Membrane Filters Utilized for Liquid Water treatment. Prüfnorm, Okt. 2015.

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