T-safe im Fokus

Aktionsbereich: „mind the gap“

In diesem Artikel von T-safe In Focus untersuchen wir die Bedeutung des sogenannten Aktionsbereichs bei der Konstruktion von Handwaschbecken. Außerdem betrachten wir, welche Auswirkungen dieses Konzept auf die Installation von Point-of-Use-Filtern hat. In diesem Zusammenhang bieten wir praxisnahe Erkenntnisse für die Auswahl des am besten geeigneten Filters für den jeweiligen Auslauf. Dieser sorgfältige Auswahlprozess ist entscheidend für die Verbesserung der Wirksamkeit von Filtern als Mittel zur Infektionsprävention und -kontrolle.

Was ist der Aktionsbereich?

Der Aktionsbereich stellt ein zentrales Element bei der Planung und Herstellung von Handwaschbecken dar, da er einen erheblichen Einfluss auf die Prävention und Kontrolle von opportunistischen wasserbürtigen Infektionen haben kann.

Es handelt sich hierbei um den verfügbaren Raum zwischen dem Hahnauslauf und dem Becken, welcher eine natürliche Bewegung der Hände während des Händewaschens ermöglichen soll. In der Praxis bedeutet dies, dass Waschbecken und Wasserhahn mit ausreichend Abstand zueinander montiert werden sollten, um eine effektive Handreinigung zu ermöglichen, ohne dass Endnutzer den Wasserhahnauslauf, das Waschbecken oder den Abfluss berühren müssen – dort können sich hohe Konzentrationen von pathogenen Mikroorganismen befinden.

Die Bereitstellung eines angemessenen Aktionsbereichs ist daher in Einrichtungen mit erweiterter medizinischer Versorgung, in denen Patienten mit geschwächtem Immunsystem behandelt werden, von besonderer Bedeutung. Hier können Patienten anfälliger für Infektionen durch Krankheitserreger wie Pseudomonas aeruginosa sein. Diese können durch Handkontakt, Spritzer aus kontaminierten Becken oder Abflüssen sowie schlechte Hygienepraktiken übertragen werden.

 

Aktionsbereich und Point-of-Use-Filter

Die Installation eines Filters wirkt sich zwangsläufig auf den verfügbaren Aktionsbereich eines Waschbeckens aus und kann diesen verringern. Daher sollten sowohl das Waschbecken als auch die Anbringung des Wasserhahns unter Berücksichtigung dieser Tatsache geplant und im Vorfeld die mögliche Notwendigkeit einer Filterinstallation, z.B. als Reaktion auf Notfälle im Zusammenhang mit der Wassersicherheit, in Betracht gezogen werden.

Da dies in der Planungsphase oft nicht berücksichtigt wird, kann die Installation eines Filters eine adäquate Waschbeckennutzung beeinträchtigen und somit das Risiko für die Patienten unbeabsichtigt erhöhen.

Die Folgen der Installation eines inkompatiblen Wasserhahnfilters können erheblich sein: Sie können die Sicherheit der Endnutzer sowie die Infektionsprävention und -kontrollpraxis beeinträchtigen und zudem zu Verstößen gegen geltende Vorschriften führen.

 

Folgen einer Inkompatibilität
Benutzerfreundlichkeit

Die Installation eines inkompatiblen Filters kann den verfügbaren Aktionsbereich verringern, was die Nutzung des Auslaufs behindern und dessen Gebrauchstauglichkeit für eine effektive Handreinigung einschränken kann.

Retrograde Kontamination

Durch die Beeinträchtigung des Aktionsbereiches kann sich das Risiko für die Übertragung pathogener Mikroorganismen durch Handkontakt oder Spritzwasser aus dem Becken/Abfluss auf die Außenflächen des Filters erhöhen.

Luftspalt

In flachen Handwaschbecken können sich Filterausläufe unterhalb der oberen Wasserlinie befinden, wodurch die Gefahr einer Rückflusskontamination entsteht.

Die Lösung von T-safe

Der Medizinische Wasserhahnfilter von T-safe wurde speziell entwickelt, um die Probleme der Inkompatibilität und Einschränkung des Aktionsbereichs zu lösen, welche bei konventionellen Filtern häufig gegeben sind. Mit seiner speziellen seitlichen Montageanordnung ist das Filtergehäuse nach oben und vom Bereich der Handreinigung weg gerichtet, im Gegensatz zu konventionellen Filtern, die senkrecht zum Hahnauslauf positioniert sind.

Diese neuartige Lösung mit Luftspalt minimiert die Auswirkungen auf den nutzbaren Aktionsbereich, wobei der verfügbare Platz für eine wirksame Handreinigung optimiert und gleichzeitig das Risiko einer retrograden Kontamination des Filters durch Handkontakt und Spritzwasser aus kontaminierten Abflüssen verringert wird.

Der richtige Filter für den entsprechenden Auslauf

Die Folgen der Installation eines inkompatiblen Filters können erheblich sein. Dies kann die Sicherheit der Endnutzer beeinträchtigen, die Bedienung des Auslaufs erschweren oder gegen die Wasservorschriften/-verordnungen verstoßen. Letztendlich ist die Kompatibilität des Filters mit dem Auslauf und dem Becken entscheidend, um diese Probleme zu vermeiden.

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