T-safe im Fokus

Sensor-Wasserhähne und Point-of-Use-Filter

In diesem Artikel von T-safe In Focus untersuchen wir, welche Auswirkungen inkompatible Filter auf sensorgesteuerte Wasserhähne haben und wie dies die Infektionskontrollpraxis beeinträchtigen kann. Wir geben Ratschläge für die Auswahl des richtigen Filters für den jeweiligen Hahnauslauf, um sicherzustellen, dass die Filterleistung optimiert wird, die Sensor-Wasserhähne betriebsbereit bleiben und die Endnutzer vor dem Risiko einer Infektion mit wasserbürtigen Krankheitserregern geschützt werden.

Sensor-Wasserhähne

Sensorgesteuerte Wasserhähne werden auch in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt und sollen das Risiko einer Bakterienübertragung durch Kontamination der Hände verringern. Ihr Betrieb erfolgt über einen Infrarotsensor, der ein Magnetventil aktiviert, sodass Wasser durch den Hahnkörper zum Auslauf fließen kann. Sensor-Wasserhähne werden hauptsächlich an wandmontierten Konfigurationen in Kombination mit Klinik-Waschbecken eingesetzt, können aber auch im Rahmen einer Standmontage genutzt werden.

Obwohl sie als Maßnahme zur Verringerung der Inzidenz von Krankenhausinfektionen vorgesehen sind, stehen Sensor-Wasserhähne im Zentrum von Studien, in denen sie mit mikrobiellen Kontaminationen und Ausbrüchen von Pseudomonas in Verbindung gebracht werden. Dies wird in erster Linie auf Kontaminationsprobleme am Auslauf zurückgeführt, wenn dieser nicht frei genutzt werden kann.

 

Sensor-Wasserhähne und vor Point-of-Use-Filter

Handwaschstationen in Gesundheitseinrichtungen sollten so konzipiert sein, dass das Risiko einer Übertragung schädlicher Bakterien auf Endnutzer und Patienten minimiert wird. Dazu gehört auch die Berücksichtigung der Funktionsweise von Hahn und Auslauf bei Installation eines Wasserfilters. Hierbei sollte berücksichtigt werden, wie sich die Installation eines Filters auf den Betrieb des Wasserhahns und seine Nutzung auswirken kann. Zudem sollte sichergestellt werden, dass der jeweilige Filter keine speziellen inhärenten Konstruktionseigenschaften beeinträchtigt, die der Infektionsminimierung dienen.

Die Installation eines Filters wirkt sich zwangsläufig auf die Nutzung der Handwaschstation aus. Leider wird dies in der Planungsphase oft übersehen und somit kann die Installation eines Filters die Infektionskontrolle beeinträchtigen, insbesondere wenn bei Sensor-Wasserhähnen eine durch Handkontakt verursachte retrograde Verkeimung und Kreuzkontamination stattfindet.

 

Inkompatible Filter können sich auf verschiedene Weise auf sensorgesteuerte Wasserhähne auswirken:
Benutzerfreundlichkeit des Auslaufs

Es ist bekannt, dass gängige Filter den Betrieb von Sensor-Wasserhähnen massiv beeinträchtigen, da sie den Infrarot-Bewegungsmelder aufgrund ihrer Konstruktion physisch blockieren. Dies führt dazu, dass medizinisches Personal und Patienten den Sensor direkt berühren müssen, um den Wasserhahn zu bedienen, und dieser somit mit schädlichen Bakterien kontaminiert wird – genau das, was Sensor-Wasserhähne verringern sollen.

Stagnation

Möglicherweise verwenden Nutzer den Auslauf seltener und wählen stattdessen andere, nicht sensorbetriebene Handwaschstationen in der Nähe. Dies kann zu einer Verringerung des Wasserdurchsatzes und zur Stagnation am Auslauf führen, was die Problematik der Wassersicherheit verschärft.

Handhygiene

Ein eingeschränkter Betrieb des Auslaufs führt unseren Beobachtungen zufolge bei Nutzern im ohnehin arbeitsintensiven Gesundheitswesen zu einer verringerten Einhaltung der Standardhandhygiene. Werden die entsprechenden Protokolle nicht konsequent befolgt, erhöht sich somit das Risiko der Übertragung von pathogenen Bakterien, was somit die Patientensicherheit maßgeblich beeinträchtigt.

Retrograde Kontamination

Die Inzidenz einer retrograden Kontamination (ein Phänomen, bei dem Bakterien aus der Umgebung mit dem Filtergehäuse in Kontakt kommen und über den Wasserfluss auf den Endnutzer übertragen werden können) kann erheblich zunehmen, wenn Endnutzer zur Bedienung des Wasserhahns den Infrarotsensor berühren müssen. Dies kann die Wirksamkeit des Filters – eine weitere Maßnahme zur Kontrolle der Wassersicherheit – beeinträchtigen und häufigere Reinigungsprotokolle erfordern.

Die Lösung von T-safe

Bei T-safe sind wir uns der Herausforderungen und der damit verbundenen Detailkomplexität, was die Infektionsprävention durch wasserbürtige Krankheitserreger im risikoreichen Umfeld des Gesundheitswesens angeht, bewusst. Bei der Entwicklung von Filtern ist es somit essenziell, den Zusammenhang zwischen Wasserhahn- und Beckenmontage, Infektionskontrollverfahren und dem Verhalten der Endnutzer zu berücksichtigen. Dies gilt, insbesondere was die Berücksichtigung von Krankheitserregern wie Pseudomonas betrifft, welche sowohl durch Handkontakt als auch schlechte Hygienepraktiken direkt oder indirekt auf Patienten übertragen werden können.

Diese Problematik wird angesichts der großen Auswahl an verschiedenen Wasserhahn- und Beckeninstallationen, die in Umgebungen des Gesundheitswesens genutzt werden, noch komplexer, insbesondere was die Kompatibilität mit den Point-of-Use-Filtern betrifft. Kompatibilitätsprobleme können zu einer Beeinträchtigung der Filterwirksamkeit führen, die Benutzerfreundlichkeit des Auslaufs vermindern und sich auf geplante Infektionskontrollmaßnahmen wie berührungslose Sensor-Wasserhähne auswirken.

Eine einheitliche Filterlösung ist unter Berücksichtigung dieser Aspekte somit nicht praktikabel. Vielmehr geht es darum, den richtigen Filter für den entsprechenden Auslauf zu wählen, um die Effektivität von Prävention und Kontrolle von wasserbürtigen Infektionen zu optimieren.

 

Medizinischer Wasserhahnfilter

Anders als bei konventionellen Wasserfiltern ermöglicht die spezielle Seitenhalterung des Medizinischen Wasserhahnfilters mit Schwenkmechanismus eine Filterinstallation, die den Infrarot-Bewegungssensor sowohl bei der Wand- als auch bei der Standmontage nicht beeinträchtigt.

 

 

Der richtige Filter fĂĽr den richtigen Auslauf

Die Folgen der Installation eines falschen Filters an einer Konfiguration mit Auslauf und Becken können erheblich sein. Dies kann die Sicherheit der Endnutzer beeinträchtigen, die Bedienung des Auslaufs erschweren oder gegen die Wasservorschriften/-verordnungen verstoßen. Letztendlich ist die Kompatibilität des Filters mit dem Auslauf und dem Becken entscheidend, wenn diese Probleme vermieden werden sollen.

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